MELODIYA ANALOGPHONIC MELP-0075 BACH CELLO SUITES 4LP DANIIL SHAFRAN
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May 12, 2019 Sold Date
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MELODIYA

C&L - ANALOGPHONIC

MEL-LP0075

180 grams reissue

4 LP boxed set



                                                                                               

 



 

 

JOHANN SEBASTIAN BACH
* The 6 Cello Suites *



Shafrans Interpretation der Cellosuiten von J. S. Bach ist geprägt von seiner originellen Annäherung an die Musik des großen Komponisten, einer kühnen und neuartigen Interpretation. Retrospektive, falsches Festhalten an der Tradition und museale Restaurierung von Bachs Musik sowie deren ungerechtfertigte Modernisierung sind dem Musiker fremd. Geschickt nutzt er die reichen Ausdrucksmöglichkeiten des Cellos, die subtilen Schattierungen von Bogen- und Vibratotechnik und dynamisiert das Tanzelement der Stücke, wobei er verschiedene Striche und Akzente einsetzt, die von fast unmerklichen Akzenten bis hin zu scharfen und kraftvollen Verbeugungen reichen. Shafran scheint die logische Sprache von Bachs Musik in die Sprache unserer Zeit zu übersetzen. In der Interpretation des Cellisten hören wir nicht den Bach der Clavichord- und Vollbasszeit, sondern Bach, wie er von einem zeitgenössischen Musiker gelesen wird. Und wenn wir Shafrans Spiel hören, sehen wir diese Werke als Musik voller Leben und Leidenschaft.

ODas

Shafran’s interpretation of Bach’s cello suites is marked by his original approach to the music of the great composer, his bold and novel rendition. The musician is a stranger to retrospection, false adherence to tradition and museum-like restoration of Bach’s music as well as to its unwarranted modernization. Skillfully making use of the rich expressive potentialities of the cello, of subtle shades of bow 'touche' and vibrato technique and dynamizing the dance element of the pieces, he utilized diverse strokes and accentuation, ranging from well nigh indistinguishable emphasis to sharp and forceful bowing. Shafran seems to translate the logical language of Bach’s music into the language of our time. In the cellist’s rendition we hear not the Bach of the clavichord and thorough-bass period but Bach as read by a contemporary musician. And listening to Shafran’s playing we perceive these works as music full of life and fervency.
I. Yampolsky


Das langsame Tempo am Beginn der Siebten Symphoie verleiht dem folgenden Allegro sprühende Energie, aber es liegt eine wunderbare Ruhe über dem zentralen Zwischenspiel. Der Schluss ist fast lärmend zu nennen und von fundamentalem Optimismus. Die erste Nachtmusik ist voll Licht und Schatten mit meisterhaft gespielten Soli, so dass man das Gefühl bekommt, dass Bernstein seine Freude hat an diesem ersten Trio-Teil. Das Scherzo wirkt dunkel, aber nicht besonders bedrohlich, wohingegen die zweite Nachtmusik gut gespielte Soli enthält, doch fehlt hier der Humor. Aber das überschäumende, eklektische Finale könnte beinahe auf die Persönlichkeit dieses Dirigenten zugeschnitten verfasst worden sein und die letzten Takte erscheinen wie eine enthusiastische Umarmung der Popularität dieses Stücks.        




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Harry Langer







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