BARIS MANCO - Darisi Basiniza - LP Türküola
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Description
Original Erscheinungsjahr: 1989 Year originally published: 1989 Label: Türküola Label: Türküola Zustand: Neuware Condition: New Land: Türkei Country: Turkey Stil: Psychedelic Style: Psychedelic Herstellungsjahr: 2015 Date manufactured: 2015 Medium: LP Media: LP Artikelnr.: EU-007 Cat. no.: EU-007
Bemerkungen / Comments:
Baris Manço was born in Istanbul, Turkey on January 1, 1943. Baris Manço was one of the most influential Turkish musicians of all times. In his early career he and his bands contributed to the Turkish Rock movement by combining traditional Turkish music with rock influences, which is still one of the main trends of Turkish popular music. His visual image characterised by his long hair, mustache and big rings softened the reaction of otherwise conservative Turkish public opinion regarding the marginal visual appearances. His experimentation with electronic instruments in the late 1980s contributed to the 1990s sound of Turkish popular music. His lyrics with diverse themes, mostly following a somewhat modernized version of the 'asik' (wandering folk poets) tradition were heavily marginal in the popular music scene of 1980s which was mostly dominated by the love themed lyrics. In 1970, he formed Baris Manço Ve ... ('Baris Manço and ...') again with foreign musicians, to record his first hit single, both in Turkey and in Belgium, 'Daglar Daglar', selling over 700,000 copies. Today, the song remains one of his most popular works. After the success of 'Daglar Daglar', Manço recorded a couple of singles with Mogollar (The Mongols), another influential Turkish Anatolian rock band. He then decided to return to Turkey where he recorded with the reformed Kaygisizlar for a short period. In 1971, his early works were compiled under his first full length album Dünden Bugüne , today commonly referred as Daglar Daglar...'
Baris Manco, war ein Pionier der türkischen Rockmusik, die seit den Sechzigern dem weltweit Funken schlagenden Gitarrensound einen eigenen, lokalen Anstrich gab. Neben Musikern wie Cem Karaca und Erkin Koray sowie den Mogollar begründete Baris Manco eine neue, anatolische Elemente aufgreifende Rockvariante, welche die globale Revolution der Jugendkultur reflektierte und die bis heute daran erinnert, daß Istanbul einst, von Berlin aus gesehen, auf halben Wege auf dem Hippie-Trail nach Indien lag.' Seine Markenzeichen: lange Haare, langer Schnäuzer, viele Ringe und fantasiereiche Kostüme. Baris Manco war zumindest äußerlich so etwas wie ein türkischer Hippie. War: denn er verstarb Anfang 1999 mit erst 56 Jahren (geb. 1. Januar 1943, gest. 31.Januar 1999). Zuletzt hatte er weniger als Musiker geglänzt. Er hatte erfolgreich Kindersendungen produziert und war zigmal als Weltenbummler für das Staatsfernsehen TRT um den Globus gereist. Baris Manco war für mehrere Generationen ein Volksheld, ein Volksdichter und -philosoph, ein 'freiwilliger Diplomat' der Türkei in aller Welt. So jedenfalls waren die unzähligen Nachrufe zu seinem Tod. Der Schnellsprecher und Workaholic führte ein schnelles Leben, so als müsste er noch all seine Vorhaben rechtzeitig zu Ende bringen. Baris Manco wurde mit einem Staatsbegräbnis verabschiedet. Zehntausende begleiteten ihn auf seinem letzten Weg. Seine beste Zeit als Musiker war in den 70er und 80er Jahren, als er auf der Anadolu-Popwelle surfte. Anfang der 70er Jahre war es groß in Mode türkische Volkssongs mit westlichen Instrumenten und Arrangements aufzunehmen. Baris Manco war der erfolgreichste Vertreter dieser Welle. Er schrieb etwa 200 Songs und tourte mit seiner Band 'Kurtalan Ekspres' (übrigens der Name eines Zuges im Südosten der Türkei) u.a. auch in Japan. Baris hatte in Jahr 1982 einen Auftritt im deutschen Fernsehen bei Alfred Biolek 'Bio´s Bahnhof 'und sang 'Hal hal' und bei www Club 'Sehrazat'! Mit seinem für türkische Verhältnisse gewagten Outfit verstand er es auch prächtig sich selbst als Marke zu verkaufen. Er blieb diesem Image - abgesehen von seiner Militärzeit (da mußte er aussehen, wie alle anderen) bis zu seinem Tod treu! Baris Manco, der in Belgien Grafik und Design studierte und nebenbei Musik betrieb, kehrte Anfang der 70er in die Türkei zurück und landete mit 'Daglar Daglar' einen Riesenhit. Es ist sein größter Erfolg geblieben. Nach seinem Tod erschien ein Sampler mit seinen größten Hits (Mancoloji / 'Manco-Logie'), die er kurz vor seinem Tod neu aufgenommen hatte. In seinen Liedern verstand es Baris Manco blendend, traditionelle und alltägliche Motive auf interessante Weise als kleine musikalische Kunstwerke zu verpacken: So sang er über eine Dorfschönheit mit Knöchelreif ('Hal Hal') oder führte Straßenverkäufer mit ihrem typischen Ruf ('Domates, Biber, Patlican' / 'Tomaten, Paprika, Auberginen') in die Popmusik ein.
Tracks Side 1:
1. KARA SEVDA (3:47)
2. DOMATES, BIBER, PATLICAN (5:56)
3. '7'den 77'ye…' FON MÜZIGI
4. DELIKANLI GIBI (8:08)
5.GÜNAYDIN COCUKLAR (3:44)
Tracks Side 2:
1. KEZBAN (3:30)
2. CAN BEDENDEN ÇIKMAYINCA (4:17)
3. GÜLE GÜLE OGLUM (3:04)
4. HATIRLASANA 4:40)
5. HAYIR (6:12)
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