2x Vinyl LP THE NOTWIST - CLOSE TO THE GLASS + Sealed - 500 copiesCol. & Etched
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Description
2x Vinyl LP THE NOTWIST - CLOSE TO THE GLASS – New + Sealed - 500 Stk. Col. & Etched Rar! Sie bieten hier eine auf weltweit nur 500 Stück limitierte Erstauflage der neuen Doppel Vinyl LP von The Notwist. Col. Vinyl und Side 4 mit Gravur versehen inkl Download Code. Die Vinyl LP angebotene ist noch ungeöffnet / sealed. Sammlerstück. Label: City Slang ?– SLANG50059LP Format: Vinyl, LP, Album, Limited Edition, Blue Vinyl, LP, Album, Limited Edition, Orange Neon, Etched Country: Germany Released: 24 Feb 2014 Genre: Electronic, Rock Style: Indie Rock Tracklist Hide Credits A1 Signals 3:43 A2 Close To The Glass 3:01 A3 Kong 4:30 A4 Into Another Tune 3:57 B1 Casino 3:14 B2 From One Wrong Place To The Next 2:45 B3 7-Hour-Drive 3:57 B4 The Fifth Quarter Of The Globe 0:50 B5 Run Run Run 5:04 B6 Steppin' In 2:06 C1 Lineri 8:52 C2 They Follow Me 5:40 Companies etc Phonographic Copyright (p) – City Slang Copyright (c) – City Slang Mixed At – Alien Research Center Recorded At – Alien Research Center Mastered At – Abbey Road Studios Credits Cello – Jost Hecker Clarinet, Bass Clarinet – Stefan Schreiber Design Concept – Brian Roettinger Double Bass – Alex Haas (2) Drums, Electronic Drums, Percussion, Vocals – Andreas Haberl Guitar, Keyboards – Max Punktezahl Percussion – Saam Schlamminger Performer [Connecting The Dots] – Florian Steinleitner Performer, Composed By – Martin Gretschmann, Micha Acher Performer, Composed By, Lyrics By, Lead Vocals – Markus Acher Recorded By – Jörg Siegeler, Willy Löster Recorded By, Producer – Oliver Zülch Recorded By, Producer, Mixed By – Notwist, The, O.L.A.F. Opal Vibraphone, Percussion – Karl Ivar Refseth Violin, Viola – Emanuel Hahn, Evi Keglmaier Vocals [Additional] – Sandra Müller Notes Edition of 500 copies. Including download card for mp3 version of the album. Sticker on shrink wrap at the front reads "THE NOTWIST CLOSE TO THE GLASS". Barcode and Other Identifiers Rights Society: GEMALabel Code: LC 06853Barcode: 4250506807917Matrix / Runout (Runout Side A): SLANG 50059 LPMatrix / Runout (Runout Side B): SLANG 50059 LPMatrix / Runout (Runout Side C): SLANG 50059 LP Spex review: Keine Identitätskrise, kein Innovationszwang – und doch neu: The Notwist am Freitag erscheinendes Close To The Glass hat eine ganz besondere, entspannte Qualität. Es ist durchaus paradox: Diese Musik ist unprätentiös, unaufwändig, beiläufig, zurückgenommen. Genau darin liegt aber ihre Größe. Der Infotext zu dieser Platte spricht von »fast zweijähriger Studioarbeit«, in der die Brüder Markus und Michael Acher, Martin Gretschmann sowie ihre zahlreichen Freunde und Nachbarn »Spur für Spur, Schicht für Schicht« um das Album gerungen hätten. Wenn man das liest, denkt man an irre Tüftelei, Klangobsession und Perfektionswahn. Aber so klingt die Musik eben nicht. Sondern eher danach, als hätten The Notwist immer dann an den Songs gearbeitet, wenn es gerade in den Terminkalender passte. Alles an dieser Musik ist »kann«, nichts »muss«. Um es zu betonen: Das macht die Größe der Band aus. Es ist ihr Desinteresse am Zeitgeist, an Trends, Überanstrengung und Aktualitätsfetisch. Und dieses Desinteresse formulieren sie mit der selbstverständlichsten Geradlinigkeit, da muss sich niemand behaupten, abgrenzen, aufspielen. Es übersetzt sich eins zu eins in die Musik: Close To The Glass klingt wie kein The-Notwist-Album zuvor, und es klingt wie ein Album, das so nur von The Notwist eingespielt werden konnte. Close To The Glass ist »trippiger«, elektronischer, krautiger (ja, sie haben Echos von Neu!, Cluster und Tangerine Dream eingefangen) als frühere Arbeiten, die Stücke sind eher »Tracks« als »Songs«. Es ist nicht mehr zu unterscheiden: Was ist Jam (tatsächlich gibt es einen langen: »Lineri«), was reine Studiokonstruktion? Kann man das so stehen lassen? Close To The Glass bietet ebenso: klassische Indie-Ästhetik, also abgeschliffene Beatles-Harmonien, dezente Anklänge an Psychedelic-Rock (die frühen Pink Floyd), dynamische Rocknummern, die ihre Dynamik aus einem subtilen Schlagzeug-Drive ziehen, den so schön vertrauten Gesang Markus Achers, Melancholie ohne Larmoyanz. The Notwist! Natürlich, so hören die sich an, mögen die Abstände zwischen ihren Albumveröffentlichungen immer größer werden – sie bleiben The Notwist. Keine Identitätskrise, kein Innovationszwang. Trotzdem, Close To The Glass klingt auf geradezu selbstvergessene Weise eigenständig. Lässig, cool, souverän? Das trifft es nicht wirklich. Über allem liegt eine große Ruhe, als würden in der Band noch die größten Kontroversen sachlich konzentriert diskutiert, aber knapp, ohne Schleifen. Wie angenehm entspannt das alles daherkommt! Die Musiker wechseln fließend die Kategorien, die Stile, die Produktionsweisen, und das können sie, weil sie nichts mehr (als bahnbrechende Innovation, als wagemutigen Bruch oder Ähnliches) einführen, nichts Neues mehr behaupten müssen. Genau dadurch gelingt ihnen Neues, eine Dialektik des Konservatismus: The Notwist bewahren ihre Identität, indem sie Close To The Glass offensichtlich als ein Werk angegangen sind, das allein für sich steht. So, als hätte es auch für irgendeine x-beliebige andere Band geschrieben werden können – hätte es aber nicht! Es gibt sonst kaum eine Band, die diese Balance beherrscht. Vielleicht Motorpsycho, aber die sind schon wieder zu bunt. The Notwist sind von einem faszinierenden Grau, in dem das Silber schimmert. Viel Spaß beim Bieten und liebe Grüße, Jitomate77